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Yoga Outfit Guide: So findest du den perfekten Look

Anzeige // in Kooperation mit der Gründerin
von beeathletica.com & Yoga-Outfit-Expertin, Bettina Beringer

In dem Online-Shop beeathletica.com findet man nicht nur ein schönes Yoga Outfit, sondern gleich Hunderte. Und das auch noch von absoluten Top-Marken. Da fällt die Auswahl natürlich schwer.

Mir geht es da nicht anders, wenn ich mich durch den Shop scrolle und mich in ungefähr jede Hose und jeden Bra verliebe.

Doch wie finde ich bloß das Top, die Pants oder das Set, das am allerbesten zu mir passt? Ich habe die Gründerin von beeathletica, Bettina “Bee” Beringer, befragt und für euch den ultimativen Yogaoutfit-Shopping-Guide entwickelt.

Der ultimative Yoga Outfit Guide

1. Reines Yoga Outfit versus sporty Streetstyle

Die allererste Frage, die ihr euch auf eurer virtuellen Shopping-Tour stellen solltet, lautet: Wann & bei was möchte ich das Outfit anhaben?

In Zeiten von Athleisure ist es nämlich völlig legitim, dass ihr euer Sportoutfit nicht nur im Gym tragt, sondern auch im Büro, auf der Straße, bei einem Date oder sogar auf einer Party.

Wollt ihr es “nur” zum Sport oder Yoga tragen, könnt ihr euch in der Farb- und Musterpalette austoben, wie ihr wollt. “Reine Sportoutfits können gerne etwas bunter und greller sein“, meint auch Bettina Beringer.

Einer meiner Favoriten: das Neon Tie-Dye Set von Onzie:

Soll der Look hingegen “streetstyle-tauglich” sein, haltet die Augen eher nach schlichteren Teilen offen. Schwarze Sport-Leggings mit schimmender Oberfläche (wie diese “pearlized midi legging” von Beyond Yoga) gehen zum Beispiel auch als Lederhose durch und passen zu einem rockigen Look rund um Boots und Bikerjacke.

Oder ihr setzt auf ein unifarbenes Crop-Top, das ihr zu einer High-Waist-Jeans tragt. Ich zum Beispiel liebe dafür meinen grauen Bra von alo:

Das graue Oberteil ist eigentlich fürs Yoga gedacht. Ich trage es jedoch sehr gerne mit einer High-Waist-Hose und Lederjacke als “normalen” Streetstyle. Foto: FrauGipp

Wie ihr kombiniert, ist ganz und gar euch überlassen. Versucht allerdings immer im Hinterkopf zu behalten, für was für eine Aktivität/Veranstaltung ihr gerade shoppt.

2. Auf die Größe kommt’s an

Wer sich für einen Look entschieden hat, steht natürlich vor der Frage: Welche Größe wähle ich denn nun?

Bee hat dafür die wohl simpelste Antwort parat: “Da fast alle Yoga-Outfits einen recht hohen Elasthan-Anteil haben, empfehle ich die übliche Größe zu bestellen.”

Der Stoff sorgt nämlich dafür, dass die Teile besonders stretchy sind und sich jeder Körperform anpassen. Ist mein Oberschenkel etwas breiter, dehnt sich der Stoff aus. Ist er jedoch etwas schmaler, zieht sich das Material zusammen. Einfacher geht’s kaum.

Wer sich dennoch unsicher ist, kann aber auch zwei Größen nach Hause bestellen. In den meisten Online-Shops – so auch bei beeathletica.com – ist die Retoure kostenlos. “Und dann haben wir dann ja auch noch unseren Customer Support via Telefon oder Instagram. Ich helfe immer gerne!”, bietet Bee ihre Hilfe für Bestellungen in ihrem Shop an.

3. Welches Material soll ich bloß wählen?

Eng versus stretchy

Da wir gerade schon beim Thema “Elasthan” sind, bleiben wir doch gleich mal beim Thema. Das Material entscheidet nämlich nicht nur über die Passform, sondern auch für welche Sportart das Outfit geeignet ist.

Sucht ihr zum Beispiel einen Look für Yoga und Pilates, könnt ihr getrost einen Stoff mit geringem Elasthan-Anteil wählen. Dieser hat dann weniger Kompression und macht es euch möglich, schöne Stretches und geschmeidige Bewegungen auszuführen.

Seid ihr jedoch für Running und HIIT zu begeistern – also Sportarten, bei denen man sich schneller auf und ab oder gar explosiver bewegt – wählt ein Teil, das einen hohen Elasthan-Anteil aufweist. So könnt ihr euch sicher sein, dass alles an Ort und Stelle bleibt und sich sogar “stabiler” anfühlt.

Die Sportswear-Expertin fasst das so zusammen: “Wer ein enges Tragegefühl mag, setzt auf mehr Elasthan. Wer es hingegen more stretchy mag, schaut nach Teilen mit geringem Elasthan-Anteil.”

Sweaty versus atmungsaktiv

Bleibt in Sachen Material noch die Frage offen: Welches ist denn nun besonders atmungsaktiv?

Ich könnte euch an dieser Stelle natürlich ganz viel Fachwissen um die Ohren hauen und sagen, dass man erst einmal zwischen Naturmaterialien und synthetischen Stoffen unterscheiden kann. Doch ich bin viel mehr ein Fan davon, mit euch meine Erfahrungen zu teilen und bin deswegen gerade einmal die Etiketten meiner liebsten Sportoutfits durchgegangen.

Dabei wird deutlich: Sie alle haben eine schöne glatte Oberfläche und bestehen zum größten Teil aus Polyester und Elasthan, oder aber aus Nylon und Elasthan.

Beide Materialien bestehen aus vollsynthetischen Fasern und dominieren mit 11 (Nylon) und 68 Prozent (Polyester) die Produktion der “Chemiegarne”. Was ja ein absolutes Indiz dafür ist, dass sie sich am Markt durchgesetzt haben.

Aber taugen sie auch beim Sport? Ich sage ja!

Ich empfinde meine liebsten Teile als schön kühlend auf der Haut, schwitze darin kaum und rieche nach dem Sport auch nicht wie ein Iltis in Yogawear 😅

Besonders cool finde ich außerdem die aktuelle Entwicklung in Sachen Polyester und Co.: Labels wie zum Beispiel Ambiletics setzen auf 100%ig recycelte Materialien.

“Aus recycelten PET-Flaschen und Müll werden Fasern gewonnen, die zu Kleidungsstücken weiter verarbeitet werden. Dieser geschlossene Kreislauf ermöglicht, dass Ressourcen eingespart werden”, erklären sie auf ihrer Website und leisten damit einen bemerkenswerten Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt.

Ich selber trage nun seit einigen Wochen das Leo-Set in Navy von der Münchener Marke (das ihr hier mit dem Code “Tabea10” mit 10% Rabatt bestellen könnt) und habe es bereits im Juli als einen meiner “Lieblinge des Monats” auserkoren.

Ob Yoga, Running oder wilde Kissenschlacht – im dunkelblauen Leo-Set von Ambiletics fühle ich mich super wohl. Das liegt zum einen am Schnitt aber auch am Stoff, der schön kühlend wirkt und mich nicht zum Schwitzen bringt. Photo: Anna-Lena Ehlers

4. Welcher Schnitt ist für meine Körperform am besten?

Da will man doch meinen, dass es sowas wie die “Yoga Outfit Formel” gibt – also eine Tabelle in der man ablesen kann, welcher Schnitt welcher Körperform besonders schmeichelt – und dann wird man durch eigene Erfahrungen eines Besseren belehrt.

Denn hier müssen ich und auch unsere Expertin Bettina ehrlich sein: “Was wem passt, kann man pauschal einfach nicht sagen. Das muss man schon selber aus- beziehungsweise anprobieren.”

Ich habe mich in den vergangenen Jahren auch durch diverse Sportklamotten “getestet” und bin dann irgendwann bei drei/vier Labels hängengeblieben.

Tipps beim Finden einer Sporthose

Einen Tipp hat die Gründerin von beeathletica.com jedoch parat: “High-Rise-Leggings stehen eigentlich jeder Frau. Sie verdecken den Bauch – den ja viele als ihre Problemzone empfinden – und wirken mit Crops und BHs einfach vorteilhafter.”

Schöner Nebeneffekt: Durch das hohe Bündchen fühlen sich viele gleich wesentlicher wohler in ihrem Körper und nehmen eine ganz andere Haltung ein. Und mal ganz ehrlich: Keine Sportklamotte der Welt kann einen Körper so in Szene setzen wie ein selbstbewusstes Auftreten.

Außerdem rutschen taillierte Leggings nicht so schnell den Po herunter (ist meine Erfahrung 😄) und wärmen im Winter die Nieren.

Wenn es um die Länge geht, würde ich übrigens auf 7/8 setzen. Denn egal ob groß oder klein – der Midi-Trend sieht an jeder Körpergröße einfach toll aus”, verrät Bettina Beringer.

Tipps beim Finden eines Sport-BHs

Gehen wir jetzt einmal davon aus, dass die perfekte Hose gefunden ist und wenden uns dem oberen Part – dem Sport-Bra – zu.

Da ich selber keine allzu große Oberweite habe, mag ich Tops, die einen BH-ähnlichen Schnitt und leichte Polster haben. Außerdem achte ich immer darauf, dass sie nicht zu eng sind und mir dadurch alles “wegdrücken”.

Habt ihr jedoch etwas mehr Holz vor der Hütte als ich, empfiehlt es sich, einen Bra zu wählen, der euch mehr Halt gibt. Dafür sind maßgeblich das Gummi unterhalb von euren Brüste als auch die Träger verantwortlich.

“Je größer die Oberweite, desto breiter sollte das Unterbrustband sein”, weiß die Shop-Besitzerin und rät außerdem zu Überkreuzträgern auf dem Rücken. “Die unterstützen einfach viel mehr als dünne Spaghettiträger.”

5. Form, Farbe, Style – was geht und was geht nicht?

Ich finde ja, dass eins besonders wichtig ist, wenn ihr zum Sport oder Yoga geht: Ihr sollt euch wohl – und im besten Fall wie eine super schöne Goddess – in euerm Outfit fühlen.

Deswegen gilt: Tragt, was immer euch gefällt. Hebt euren individuellen Style hervor. Passt euch nicht an. Und wenn das bedeutet, dass ihr einen neongrünen Bra zu einer Leggings mit Snake-Print tragt, TUT ES!

Ich zum Beispiel liebe meine Muster. Wenn ich könnte, würde ich nur noch Leo all over tragen. Oder diesen “Göttinnen-Look” von dem Foto ganz oben.

“Wenn sie nicht zu groß sind, können Prints durchaus vorteilhaft sein”, versucht Bee zu ermutigen. Selber würde sie wegen ihrer kräftigen Oberschenkel jedoch darauf achten, dass die Muster am Oberschenkel nicht heller werden und generell nicht zu groß sind.

Sie sagt aber auch: “Farben und Vorlieben sind so individuell wie jede Frau. Deswegen versuche ich in meinem Shop immer etwas für jeden Geschmack da zu haben. Jede soll das tragen, was sie möchte.”

Also: HAPPY SHOPPING!

Und nicht vergessen: Mit dem Code “Tabea10” bekommt ihr 10% Rabatt bei beeathletica.com. 🐝 🧡

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