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Ernährung nach Ayurveda: Diese Lebensmittel erden & stabilisieren dich

Schlaflose Nächte, innere Unruhe, ständiges Gedanken-Chaos – an manchen Tagen ist in meinem Kopf einfach viel zu viel los. Alles um mich herum überwältigt mich dann und führt dazu, dass ich schnell meinen Fokus- und ja, auch meine Bodenhaftung – verliere.

Laut Ayurveda besteht jedoch die Möglichkeit, all diese Probleme mit einer gewissen Ernährung zu lösen. Klingt zu lecker um wahr zu sein? Ich erkläre euch schnell, wie’s gehen soll & welche Lebensmittel ab sofort auf eurem Speiseplan stehen sollten, falls euch gleiche Symptome plagen.

Schon einmal habe ich euch von den drei Doshas erzählt. Doshas, das sind die drei Konstitutionstypen aus dem Ayurveda, mit denen wir alle auf die Welt kommen. Da hätten wir Vata, den luftigen Typen, Pitta, den feurigen Typen und Kapha, den erdigen Typen.

Meist tendieren wir zu einer der Doshas. Ich zum Beispiel bestehe zu etwa 70% aus Vata (Wind). Damit gehöre ich zu den “Kreativen”. Zu den Freigeistern. Zu den Künstlern.

Denn so wie der Wind unglaublich leicht & dynamisch ist, bin es auch ich. Meine Gedanken sind immer in Bewegung, ich habe ständig neue Ideen und am liebsten würde ich den ganzen Tag durch meine Wohnung tanzen.

Kein Wunder also, dass ich gerne einmal etwas abhebe & das Gefühl habe, man würde mir den Boden unter den Füßen wegreißen.

In diesen Momenten weiß ich: “Aha, zu viel Vata!”

Solltet ihr also auch schnell unruhig werden, zu Schlafstörungen neigen und andauernd den Fokus verlieren, könnte es sehr gut sein, dass euer Vata ebenfalls erhöht ist.

(Weitere Symptome von zu viel Vata sind unter anderem: geringe Körpertemperatur, kalte Hände & Füße, trockene Haut, Verstopfung, Stimmungsschwankungen, hormonelles Ungleichgewicht, Ausbleiben der Regelblutung)

Ayurveda & Ernährung – selbsterklärend und einfach zu verstehen

Im Ayurveda heißt es jedoch, dass man seine Dosha wieder mit der richtigen Ernährung ins Gleichgewicht bringen kann. Das Schöne an der alten indischen Lehre: Man muss keine Lebensmittel-Listen auswendig lernen, sondern kann sich zwei ganz einfache “Grundsätze” merken.

  1. Wer durch zu viel Vata (Wind) abgehoben ist & seine Bodenhaftung verloren hat, muss wieder runterkommen & sich erden.
    Und da liegt nichts näher, als das mit Lebensmitteln zu tun, die direkt aus der Erde kommen. Heißt: Süßkartoffeln, Kürbis, Pastinake, Möhren, Rote Bete, Schwarzwurzel, Zucchini. Denkt einfach an all das, was Nahe am oder direkt im Boden wächst. (Nur bei Kartoffeln solltet ihr aufpassen. Ihnen wird nämlich nachgesagt, nicht allzu ideal für Vatas zu sein.)
  2. Der Begriff “kalte Brise” verrät es bereits: Wind ist meistens kalt. Und wie kontern wir das? Genau, durch Wärme. Deswegen ist es ratsam, dass ihr bei zu viel Vata eher auf warme Suppen & Eintöpfe setzt, als auf die gefrorene Smoothie-Bowl oder den Rohkostsalat aus dem Kühlschrank.

Rote Lebensmittel fürs Wurzelchakra

Außerdem kann es auch hilfreich sein, euer Wurzelchakra zu stärken. Ich mein, selbst wenn man nicht weiß, was das überhaupt ist, klingt es doch schon einleuchtend: Um sich stärker zu erden und Bodenhaftung zu gewinnen, muss man tiefe Wurzeln schlagen.

Das gelingt einem in Sachen Ernährung am besten durch rote Lebensmittel, da das Chakra mit dieser Farbe im Zusammenhang steht.

Denkt also an: Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren, Granatäpfel, Rettich, Radieschen, Rote Bete, Tomaten. Was fällt euch noch ein?

Wer jetzt trotzdem wissen möchte, was ich überhaupt mit dem Wurzelchakra meine, der kann hier alles darüber nachlesen.

Frühstücks-Rezept für die Vata-Dosha

Wer gleich am Morgen geerdet in den Tag starten möchte, für den habe ich einen leckeren Frühstücks-Tipp parat: Süßkartoffel aus dem Backofen mit diversen Toppings.

Dafür halbiert ihr eine Süßkartoffel (längs), piekst mit einer Gabel tiefe Löcher in die Schale und legt die Hälften mit der “glatten Seite” nach unten auf ein Backblech. Anschließend schiebt ihr die Kartoffel bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) für etwa 40 Minuten in den Backofen.

Wenn das Fleisch der Süßkartoffel schön weich ist, holt ihr die Hälften aus dem Ofen und beginnt damit, sie nach Lust und Laune zu garnieren.

Ich esse dazu gerne etwas Sojajoghurt, Erdbeeren und Mandeln. Außerdem toppe ich alles mit etwas Zimt, Kakaonibs, Tahin und Ahornsirup. All das ist super, um Vata zu bändigen.

Wie das “fertige Gericht” aussieht, seht ihr auf dem Aufmacher-Foto dieses Artikels oder hier auf Instagram.

Wie gesagt: Ich möchte euch ungern lange Lebensmittel-Listen mit auf den Weg geben, ein paar mehr Inspirationen findet ihr jedoch hier.

Außerdem kann ich euch das Kochbuch von Sahara Rose empfehlen. Ich habe es selber in meiner Küche stehen und liebe es!

CBD-Öl bei innerer Unruhe & Schlaflosigkeit

Eure Ernährung könnt ihr außerdem durch ein CBD-Öl ergänzen. Hier habe ich einen ganzen Bericht für euch über das Wundermittel aus der Hanfpflanze geschrieben. Darin erfahrt ihr, was es mit CBD auf sich hat, wie ihr das Öl verwendet und welchen Code ihr verwenden könnt, um bei Purefy* 20% zu sparen.

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