Food,  Home

Meine Food-Basics: Diese Lebensmittel habe immer auf Vorrat

An manchen Tagen überkommt sie mich. Die Lust, spontan loszubacken.

Ob nun eigene Rezepte, Kreationen von veganen Food-Bloggern oder aber Frei-nach-Schnauze-Experimente – ich liebe es einfach, beim Kneten, Abmessen und Mixen ganz bei mir an und trotz Küchenmaschinenlärm zur Ruhe zu kommen. Mein VitaMix mag vielleicht unter Strom stehen, ich hingegen schalte komplett ab.

So spontane Back-Aktionen gelingen natürlich nur, wenn die Schränke auch gefüllt sind. Von nichts kommt schließlich nichts.

Weil ich einkaufen jedoch mindestens genauso liebe wie backen, sind meine Küchenvorräte ganz schön beachtlich. Da könnt ihr gerne die XXL-Schublade fragen, die sich manchmal gar nicht schließen lässt, weil sie vor Cacao Nibs, diversen Flocken und Süßungsmitteln überquillt. 😅😅

Meine Top 5 Food-Basics

Platz 1: Datteln

Was in meiner Küche wirklich nie fehlen darf: Datteln. Damit mache ich so viel! Entweder nasche ich sie pur, mache Pralinés daraus, verwende sie für Kuchenböden oder zerkleinere sie zu Energy Balls.

Tipp für alle mit einer HIT: Datteln wie wir sie im Supermarkt kaufen können, sind mit einer Intoleranz meist nur mit Vorsicht oder lieber gar nicht zu genießen. Was bei mir als Alternative jedoch immer ging: getrocknete, ungeschwefelte (!) Aprikosen.

Platz 2: Cashews und Co.

Ein Dauerbrenner in meiner Küche sind außerdem Nüsse aller Art – allen voran Mandeln, Walnüsse und Cashews. Sie kommen beim Backen, als auch beim Garnieren von Smoothiebowls in Einsatz.

Seitdem ich mich vegan ernähre, habe ich vor allem Cashews für mich entdeckt. Man kann daraus eine “Cheese-Füllung” für Käsekuchen zaubern, Mayo selber herstellen, Frischkäse kredenzen und und und.

Tipp für alle mit einer HIT: Macadamianüsse sind absolut verträglich und lassen sich perfekt zu diesen Brötchen als auch zu diesem Granola sowie zu vielen weiteren süßen Naschereien verarbeiten.

Platz 3: Kakao

Alle Chocolate-Lover aufgepasst! Jetzt kommt eine Zutat, die ihr lieben werdet. Nämlich Kakao!

Ich verwende zum Backen, aber auch in Breakfastbowls stets ein stark entöltes Kakaopulver. Dabei handelt es sich nicht um das zuckrige Pulver aus der gelben Dose, sondern um das pure Produkt. Somit ist es viel gesünder und noch voll von sekundären Pflanzenstoffen.

Was ich auch liebe: Kakao Nibs – also Kakaobohnensplitter. Sie geben meinem Granola einen wundervollen Crunch und sehen auf Torten wie Streusel aus.

Platz 4: Agavendicksaft

Für meine Plätzchen und Co. benutze ich nie raffinierten Zucker. Der kommt mir weder in die Tüte noch in mein Gebäck.

Schon vor einigen Jahren habe ich Abstand zu den weißen Kristallen genommen, denen jegliche Vital- und Mineralstoffe durch die Raffination genommen werden. Es sind Hüllen, reine Kohlenhydrate, die an unserem Immunsystem, an unseren Zähnen und ja, auch an unserem Darm nagen.

Deswegen bin ich auf alternative Süßungsmittel umgestiegen. Natürliche – um genau zu sein. Da hätten wir Agavendicksaft, Apfelsüße, Ahorn- und Reissirup und soooo viele mehr. Mein Favorit bleibt ersteres. Ich liebe seinen Geschmack einfach zu sehr und finde ihn auch nicht zu süß.

Tipp für alle mit einer HIT: Schränkt eure Zuckerzufuhr so gut wie möglich ein. Die weißen Kristalle wollen eurer Darmflora nichts Gutes. Hier erkläre ich mehr dazu.

Platz 5: Haferflocken

So wie ich nicht auf Zucker stehe, bin ich auch kein großer Fan von Mehl. Das ist nämlich auch so ein Produkt, aus dem die meisten “guten Stoffe” herausgelöst wurden. Egal, wie “vollkorn” es ist.

Viel lieber greife ich zu Haferflocken. Sie kommen entweder als Porridge in meine Breakfastbowl (hier erzähle ich wieso) oder ich zerhexle sie mit allen anderen Zutaten im Mixer und erhalte daraus einen fantastischen Kuchenboden.

Da ich im letzten Jahr kein Hafer vertragen habe, probierte ich auch viele andere Flocken. Von Quinoa bis hin zu Hirse war da alles dabei. Außerdem entdeckte ich Dinkelpops für mich. Mein Repertoire an “Getreide” ist also auch ganz schön beachtlich.

Diese Zutaten habe ich wirklich immer in meiner besagten XXL-Food-Schublade. Überkommt mich wieder die Back-Laune, habe ich alles parat.

Außerdem findet man darin auch noch diverse Kerne und Samen, sowie Goji-Berries und Trockenfrüchte.

Meine Food-Basics für Breakfastbowls

Geht es allerdings darum, mir eine Smoothiebowl zu mixen, gehe ich an meinen Gefrierschrank. Gefrorene Früchte lassen sich nämlich viel besser verarbeiten – vor allem zu Nicecream 😋

TK Beeren, Mango und Kirschen findet ihr in den meisten Supermärkten. Aber natürlich könnt ihr euer Obst auch selber einfrieren. Bananen schneide ich zum Beispiel immer in kleine Stücke, gebe sie in einen Gefrierbeutel und – zack – landen sie im Tiefkühler, bevor sie jemals unsere Obstschale gesehen haben.

Photo by Maddi Bazzocco on Unsplash

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.