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Rezept: Super Green Spirulina Cheesecake

Nachdem ich passend zum Muttertag diesen pinken Cheesecake gebacken hatte, er jedoch innerhalb von nur zwei Tagen bis auf den letzten Krümel aufgegessen war (OOPSIE 🙈😅), habe ich mich direkt an eine nächste Kreation – einen Spirulina Cheesecake – gemacht.

Auf Instagram haben ihn einige von euch schon bewundert, doch ich habe dazu bisher noch kein Rezept gepostet. Das liegt vor allem daran, dass er gar nicht sooooo anders als der pinke Cheesecake zubereitet wird. Die Schritte sind eigentlich alle die gleichen. Nur die Zutaten weichen von der „girly edition“ ab.

Die Zutaten für meinen Spirulina Cheesecake

Für den Boden benötigt ihr:
– 175 g Datteln
– 75g Mandeln
– 50g Walnüsse
– 110g Haferflocken (glutenfrei)
– 30g Agavendicksaft
– 25g Kakao

Diese Zutaten landen alle im Mixer und werden zu einem schön klebrigen Teig zusammengerührt. (Ich benutze seit Jahren meinen geliebten Vitamix, der wirklich alles zerkleinert. Sollte euer Mixer jedoch mit Mandeln und Walnüssen überfordert sein, probiert es gerne mit 125 g gemahlenen Mandeln. Die gibt es in jeder Backabteilung im Supermarkt.)

Den fertigen Boden solltet ihr unbedingt naschen! Er ist wirklich sooooo lecker. Er schmeckt schön schokoladig, einmalig süß und leicht nussig im Abgang (hahaha, das ist hier wie beim Wine-Tasting 🍷).

Ich habe sogar schon überlegt, daraus einfach Energy Balls zu rollen – so wie ich hier ja auch schon ein Rezept für Chocolatebombs habe.

Solltet ihr doch zum Kuchen tendieren, verteilt ihr den Teig nun auf dem Boden eurer Springform und drückt ihn an die Wände.

Für die Füllung benötigt ihr:
– 100g eingeweichte Cashews
– 300g Kokosmilch (Vollfett)
– 40g Limettensaft
– 5-10g Zitrusschale
– 10g Spirulina
– 50g Agavendicksaft
– 2,5 TL Agar-Agar & 90ml Wasser 

Bis auf das Agar-Agar und Wasser landen auch diese Zutaten im Mixer.

Die Cashews und die Kokosmilch sollten dafür sorgen, dass ihr eine schön Creme erhaltet. Deswegen verwende ich auch lieber eine Vollfett-Kokosmilch (aus der Dose) anstatt der fettreduzierten Variante. An dieser Stelle Kalorien zu sparen wäre definitiv kontraproduktiv. Kuchen sind zum Genießen und nicht zum Abnehmen da.

Den nötigen „Stand“ erhält eure Creme schließlich durch das Agar-Agar, ein veganes Geliermittel. Ihr müsst es nur kurz auf dem Herd – zusammen mit dem Wasser – aufkochen, für 30 Sekunden mit in den Mixer geben und anschließend im Kühlschrank erstarren lassen. Fertig!

Was ist Spirulina überhaupt?

Während der pinke Chessecake seine Farbe durch Pitaya-Pulver bekommen hat, wird dieses Exemplar durch etwas Spirulina grün.

Zugegeben: Spirulina hat einen gewöhnungsbedürftigen Eigengeschmack, aber in Kombination mit dem süßen Boden mag ich das Pulver ganz gerne.

Außerdem weiß ich, was die Blaualge alles kann und schätze ihre Superpower daher sehr. Bereits 1974 wurde Spirulina von der Weltgesundheitsorganisation als das „beste Nahrungsmittel der Zukunft“ bezeichnet.

Es soll den Cholesterinwert senken, die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen hemmen, das Sehvermögen stärken und sogar effektiv gegen Krebs und Viren wirken. Allerdings gibt es dazu keine Studien.

Was faktisch jedoch bewiesen werden kann: Spirulina ist voll von Proteinen, wichtigen Mineralstoffen und Omega-6-Fettsäuren.

Cake und Boden – Mix & Match

Wie gesagt: Über den Geschmack lässt sich streiten. Deswegen schlage ich euch vor, Mix & Match zu spielen. Wie wäre es, wenn ihr den Boden aus diesem Rezept mit der Füllung des pinken Cheesecakes kombiniert?! Ich werde das auf jeden Fall mal testen!

Das ausführliche Rezept dazu, findet ihr hier.

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