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Rezept: Süßes Leoparden Brot

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Wer mich nach meiner Lieblingsfarbe fragt, der bekommt von mir ein ganz klares “Leo Print” als Antwort. Nichts geht für mich über dieses tierisch schöne Muster. Ob nun als Mantel, Yoga-Pants oder Midi-Rock – es begleitet mich einfach durch jede Lebenslage.

Naja, okay. Vielleicht nicht durch jede. Aber die meiste Zeit meines Tages bin ich von dem hübschen Print umgeben. Und jetzt sogar beim Essen!

Erst letzte Woche entdeckte ich auf Instagram das Leopard Bread von @alphafoodie und war sofort hin und weg. Das musste ich auch ausprobieren! Doch dann fiel mir auf: Das ist ja gar nicht vegan 😥😥

Leoparden Brot – tierisch schön und trotzdem vegan

Also griff ich nach meinem geliebten Notizbuch für Rezepte, zückte einen Stift und legte direkt damit los, mir meine “eigenen” Zutaten zu überlegen. Keine Stunde später stand ich in der Küche, holte den ersten Topf aus dem Schrank und macht mich an ein veganes, zuckerfreies Leo-Print-Brot.

Ich möchte euch an dieser Stelle nichts vormachen: Bis zum fertigen Brot vergingen einige Stunden – vor allem des Wartens. Es handelt sich bei dem Rezept nämlich um einen Hefeteig und der muss zwischen den Arbeitsschritten laaange gehen.

Außerdem ist es echt nicht einfach, Kakao in einen Hefeteig einzuarbeiten. Hallelujah, was habe ich geknetet und geflucht 😅

Aber als ich das fertige Brot schließlich aus den Ofen nahm und den ersten Anschnitt machte, war ich ganz entzückt. Das Muster war fast noch schöner als das von meinem Yoga-Set 😍😍

Da ja aber nicht nur das Äußere sondern auch die inneren Werte zählen, musste schnell eine Geschmacksprobe her. Das Ergebnis: YUMMY!

Das Leoparden-Brot ist schön süß, schmeckt leicht schokoladig und hat im Abgang eine zarte Peanut-Butter-Note. Wer Hefezöpfe mag, wird diese tierische Kreation ebenfalls in den Magen, äh ich meine Herz schließen.

Natürlich ist das fertige Gebäck kein typisches Brot. Mit (veganem) Käse oder Hummus schmeckt es nicht unbedingt gut. Aber OMG, ich habe mir darauf zum Frühstück etwas Haselnuss-Kakao-Creme geschmiert und war im siebten Katzenhimmel. (Mein Freund isst es mit Erdbeer-Marmelade und ist von der Kombi auch absolut überzeugt.)

Das Leoparden Brot im Überblick

Das fertige Gebäck:
– kommt ganz ohne raffinierten Zucker aus
– schmeckt schön süß
– ist absolut vegan
– kann zum Frühstück sowie zum Kaffee gegessen werden
– hat den schönsten Print ever
– ist zu 100% natürlich

Das Klebreismehl, das ihr im Rezept findet, habe ich im Asia-Shop gekauft. Ihr findet es aber auch ganz einfach hier auf Amazon.

Leider habe ich anschließend ein “schweres” Dinkelvollkornmehl sowie anteilig ein Lupinenmehl verwendet, sodass mein Teig nicht ganz so fluffig geworden ist. Deswegen empfehle ich euch, ein “einfaches” Mehl zu verwenden. Lasst uns meinen Fehler nicht zwei Mal machen 😉

Und jetzt: HAPPY BAKING & viel Spaß mit dem 🐆-🍞-Rezept!

Wer übrigens der “schnelle Bäcker” ist, dem empfehle ich, ein anderes meiner Rezepte auszuprobieren. In nur 15 Minuten könnt ihr zum Beispiel meine Macadamia-Chocolatebombs zaubern oder in 40 Minuten diesen Gugelhupf.

Veganes Leoparden Brot
Vorbereitungszeit
1 Std. 30 Min.
Zubereitungszeit
35 Min.
Zeit zum “Gehen” für die Hefe
3 Stdn. 40 Min.
 

Tierisch süß und mit dem gewissen RAWR – dieses Hefebrot hat den stylischsten Leo-Print überhaupt, ist trotz Raubkatzen-Look aber absolut vegan!

Gericht: Bananenbrot, Hefebrot, Kuchen, Süßigkeit
Zutaten
für den Hauptteig
  • 250 ml Sojamilch oder eine andere pflanzliche Milch
  • 25 gr Klebreismehl bekommt man im Asia-Shop
  • 50 gr Margarine
  • 70 gr Dattelsüße oder ein anderes natürliches Süßungsmittel
  • 15 gr Trockenhefe
  • 375 gr Mehl
für den dunkelbraunen Teig
  • 20 gr Kakao
  • Schuss Sojamilch
für den hellbraunen Teig
  • 10 gr Kakao
  • Schuss Sojamilch
  • 3 TL Peanut Butter
Anleitungen
  1. Erhitzt die Sojamilch in einem kleinen Topf. Gebt – sobald sie warm ist – das Reismehl hinzu und rührt für etwa eine Minute. Ihr werdet sehen, dass die Mixtur schnell anzieht und Klumpen bildet. Deswegen ist es wichtig, dass ihr gut rührt.

  2. Nehmt den Topf vom Herd und gebt die Margarine hinzu. Sie wird schnell schmelzen und lässt sich toll mit der Milch und dem Reismehl verrühren.

  3. Stellt den Topf zur Seite und nehmt euch eine Rührschüssel.

  4. Gebt die Dattelsüße und Hefe sowie das Mehl in die Schüssel und vermengt alles gut miteinander. (Achtung bei der Dattelsüße: Sie klebt gerne in Brocken zusammen, die ich immer mit einer Gabel zerdrücke.)

  5. Wenn eure Mixtur im Kochtopf abgekühlt ist, gebt ihr sie ebenfalls in die Rührschüssel und verknetet alles gut miteinander. Erst bilden sich viele Brösel, doch nach sollte ein fester Teig entstehen. Diesen lasst ihr anschließend für 10 Minuten stehen.

  6. Knetet den Teig für 10 Minuten, bis er sich soft und elastisch anfühlt.

  7. Nehmt euch ein Messer und halbiert euren Teig. Nehmt euch eine Hälfte, formt daraus eine Kugel und legt die zurück in die Rührschüssel, die ihr nun mit einem Geschirrhandtuch abdeckt.

  8. Die andere Teighälfte halbiert ihr ebenfalls.

Für den dunkelbraunen Teig
  1. Rührt den Kakao mit etwas Sojamilch an.

  2. Knetet diese "Schoko-Mixtur" in eine der Hälften ein, formt daraus eine Kugel und legt diese zu der großen in die Rührschüssel.

Für den hellbraunen Teig
  1. Rührt den Kakao mit etwas Sojamilch an.

  2. Knetet diese "Schoko-Mixtur" sowie die Peanut Butter in die letzte Hälfte ein, formt daraus ebenfalls eine Kugel und legt sie zu den anderen in die Schüssel.

  3. Lasst den Hefeteig nun für etwa anderthalb Stunden gehen.

  4. Wenn die Zeit vorbei ist, nehmt ihr euch wieder das Messer und schneidet die drei Kugeln in jeweils sieben Stücke. Ihr solltet danach also 21 Stücke vor euch liegen haben.

  5. Nehmt euch nun ein Stück des hellbraunen Teigs und rollt daraus eine etwa 15 cm lange Wurst.

  6. Nehmt euch ein Stück des dunkelbraunen Teigs und rollt daraus erneut eine 15 cm lange Wurst. Drückt diese platt, legt die hellbraune Wurst mittig darauf und rollt sie in den dunkelbraunen Teig ein. (So wie ein Würstchen im Schlafrock.)

  7. Nehmt jetzt ein Stück hellen Teig und wiederholt damit den letzten Schritt, sodass ihr schließlich die dunkelbraune Wurst einhüllt.

  8. Wiederholt die letzten drei Schritte mit all euren Teigstücken. Ganz in die Mitte kommt hellbraun, dann dunkelbraun und schließlich der ganz helle Teig.

  9. Nehmt euch die fertigen sieben Rollen und rollt sie jeweils auf die Länge eurer Brotbackform, in die ihr sie schließlich legt. Vier auf den Boden, drei darüber.

  10. Deckt die Form erneut mit eure Geschirrhandtuch ab und lasst den Teig weitere 2 Stunden gehen.

  11. Heizt den Backofen auf 200 Grad an.

  12. Bestreicht den Teig mit etwas Sojamilch und schiebt ihn bei 170 Grad für 35 Minuten in den Backofen. Fertig!

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