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Was unser Handy mit schlechter Verdauung zutun hat

Falls ihr diesen Blogpost gerade auf eurem Handy lest: Keine Panik, ihr werdet davon keine Blähungen oder andere Probleme mit der Verdauung bekommen. Also nicht sofort. Aber vielleicht solltet ihr, wenn ihr fertig gelesen habt, euer Handy zur Seite legen und stattdessen Yoga machen. Aber alles der Reihe nach…

Ich gebe zu: Wenn ich unterwegs bin, zücke ich oft mein Handy. Auf dem Weg zum Supermarkt checke ich Mails, in der Bahn beantworte ich meine What’sApp-Chats und wenn ich spazieren gehe, tippe ich mich wie wild durch meine Spotify-Playlist.

Nie habe ich darüber nachgedacht, wie sehr ich meinen Körper damit eigentlich belaste. Und nein, ich meine jetzt nicht die „bösen“ elektromagnetischen Strahlen, denen ja nachgesagt wird, dass sie nicht nur unsere Augen sondern auch unsere Eierstöcke und sowieso unseren ganzen Körper zerstören.

Handy -> Körperhaltung -> Verdauung

Ich meine unsere Körperhaltung – beziehungsweise „Unhaltung“. Denn klar, wenn ich auf mein Handy gucke, neige ich meinen Kopf leicht nach unten und vorne. Dadurch fallen meine Schultern ebenfalls nach vorne, mein Becken zieht mit und mein ganzer Körper kollabiert, sodass er sich zu einem Bogen krümmt. Durch diese Krümmung baut sich ein Druck unterhalb des Zwerchfells auf und mein Dünndarm wird Richtung Blase gedrückt.

Das ist erst einmal kein großes Problem. Doch wenn unser Dünndarm dauerhaft zusammengestaucht wird, bekommen wir schon bald Probleme mit unserer Verdauung.

Kein Wunder also, dass in unserer heutigen „Handy-Gesellschaft“ immer mehr Leute an Verstopfungen, Blähungen und Bauchschmerzen leiden – Symptome, die zunächst harmlos scheinen, sich bald aber schon auf unser ganzes System auswirken können. (Was ich damit genau meine, erkläre ich hier.)

Bevor ihr euer Handy jetzt panisch fallen lasst, lest lieber noch meinen liebsten Tipp, wie ihr eure Haltung längerfristig korrigieren könnt und eure Verdauung wunderbar unterstützt.

Yoga hilft unserer Verdauung gleich dreifach

Schon einmal habe ich in einem Blogartikel erklärt, wie Yoga unseren Darm heilt. Und auch jetzt geht es erneut um Yoga. Denn man kann damit nicht nur seinen Vagus stimulieren, sondern auch an seiner Aufrichtung arbeiten.

Durch eine regelmäßige Praxis lernt man gerader zu sitzen, stärkt seinen Rücken und wird von Mal zu Mal aufrechter. Das führte bei mir nun dazu, dass mich mein Vater beim Weihnachtsessen von der Seite betrachtete und plötzlich sagte: „Wow, was für eine tolle Haltung hast du denn?!“.

Außerdem hat Yoga noch einen dritten Effekt auf unsere Verdauung. Durch die angewandten Atemübungen bewegt sich unser Zwerchfell auf und ab und kann seine Aufgabe, unsere Organe zu massieren, endlich wieder richtig ausführen. Dadurch ist das Essen in unserem Verdauungstrakt nicht mehr völlig auf sich allein gestellt, sondern wird weiter vorangetrieben & findet schneller zum Happy End. 😉

Wer übrigens auf der Suche einem Yoga-Kurs ist, der darf sich gerne zu meiner nächsten Class am 02.02.2020 in Hamburg anmelden. Das geht ganz einfach über diesen Link.

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