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#balilife // Reisetipps – Das benutze ich täglich

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Auch wenn ich erst seit etwa drei Wochen auf Bali bin, fühle ich mich hier schon wie zu Hause. Gleich am ersten Tag spürte ich: Hier bin ich richtig.

Ein paar Stolpersteine gab es beim Einleben dennoch. Naja, was heißt Steine. Es waren eher Sandkörner. Aber ja: Ich bekam unreine Haut, musste mich an die Rollerfahrer gewöhnen und hatte ein paar Probleme mit dem Bali-Belly (🙈).

Wie ich die Steinchen aus dem Weg räumte sowie ein paar weitere Tipps für euren Aufenthalt auf der Insel (macht es!), erzähle ich euch hier anhand meiner „Bali Basics“ – also die Dinge, die ich hier täglich benutze.

Bestellt und appgefahren

Wer sich in meinen Handy-Einstellungen aktuell anguckt, welche Apps ich am häufigsten benutze, findet auf Platz 3 – direkt hinter Instagram und What’sApp – Gojek.

Nie gehört? Völlig verständlich. Schließlich gibt es sie in Deutschland nicht. Hier auf Bali kennt und nutzt sie jedoch jeder.

Sollte ich in wenigen Worten erklären, was Gojek ist, würde ich sagen: „Das ist das indonesische Uber.“ Also quasi ein Taxi, das man sich per App bestellt.

Der große Unterschied: Ihr ruft euch kein Auto ran, sondern einen Roller.

Anfangs hatte ich noch überlegt, mir selber einen Scooter zu leihen und allein zu fahren. Dann sah ich allerdings den chaotischen Verkehr hier, hörte von echt fiesen Unfällen von Urlaubern und entschied mich für die – meiner Meinung nach – sicherere Variante.

Ready, steady, Gojek!

Falls ihr also auch nach Bali reist und eher vorsichtig seid oder vielleicht sogar Angst davor habt, selber zu fahren, dann downloadet euch einfach die kostenfreie App, holt euch eine indonesische SIM-Karte fürs Handy und fahrt los (beziehungsweise lass euch losfahren 😉). Die Fahrer haben übrigens immer einen zweiten Helm für euch dabei!

Ich fahre täglich mehrmals mit einem Gojek – gleich am Morgen zur Yogaschule (ja, selbst um 5.00 Uhr wartet ihr darauf nicht länger als fünf Minuten) und am Abend dann wieder zurück nach Hause oder ins Restaurant.

Meist endet mein Tag aber so, dass ich direkt in unsere Villa fahre und mir Essen bestelle. Das geht auch mit Gojek.

Ich wähle mein liebstes Restaurant aus, scrolle mich durch die Speisekarte und lasse mir alles bequem vor die Haustür liefern.

Belly Beauty statt Bali Belly

Machen wir mit einem Thema weiter, mit dem wohl jeder Reisende hier konfrontiert wird. Achtung, jetzt wird es direkt etwas toilettiger. Aber ihr kennt mich ja, ich spreche ziemlich offen über unseren Darm und seine Entleerung (wie zum Beispiel hier).

Eine gesunde Verdauung ist einfach so wichtig. Und darüber zu sprechen ebenso.

Also halten wir doch direkt den „Bali Belly“-Talk.

Vielleicht habt ihr schon einmal davon gehört, vielleicht habt ihr ihn selber schon gehabt. Aber um uns alle auf den selben Wissensstand zu bringen: Wer nach Indonesien reist, wird zu Beginn wahrscheinlich mit ein paar Poopoo-Problemen zu kämpfen haben. Heißt im Klotext: Ihr habt eventuell Durchfall, einen Blähbauch oder etwas Grummeln und Schmerzen.
Ausgelöst wird das Ganze durch Baktieren, Keime und die generelle Umstellung, die euer Körper in der fremden Umgebung durchmachen muss.

Mich hatte es zwar nicht so doll erwischt, aber die ersten Tage lief ich hier wie ein kleiner Ballon umher. Mein Bauch war durchgehend aufgebläht und ja, auf dem Klo war es anfangs auch etwas anders als zu Hause.

5 Tipps, wie ihr euch vorm Bali Belly schützt

Trotzdem hatte ich Glück. Vielleicht aber auch Verstand. Ich habe mich nämlich an fünf wirklich wichtige Regeln gehalten:

  1. Trinkt nicht aus dem Wasserhahn!
  2. Cook it, peel it or leave it! (Also: Kocht es, schält es oder lasst es liegen.)
  3. Wenig Rohkost. Schließlich wird das Gemüse abgewaschen – was ja eigentlich gut ist, wäre da nicht das „Problem“ mit dem Leitungswasser.
  4. Kein Essen vom Straßenrand. (Vielleicht tue ich jetzt manchen Ständen Unrecht, aber wenn ihr eh schon einen relativ sensiblen Magen habt, esst lieber in Restaurants von denen ihr wisst, dass sie hygienisch sind.)
  5. Mit Präbiotika die gesunde Darmflora aufrecht halten.

Deswegen nehme ich hier täglich die „Belly Beauty“-Kapseln von YLUMI ein. Sie beinhalten eine hochwirksame Bakterienmischung sowie Kräuter und Vitalpilze, die für eine ausgeglichene Darmflora und Verdauung sorgen.

Den letzten Punkt finde ich persönlich super wichtig – vor allem seitdem ich bis vor Kurzem an einer Histaminintoleranz litt und weiß, was ein Leaky Gut alles anrichten kann.

Ob zum Frühstück oder 30 Minuten vorm Schlafengehen – die Kapseln von YLUMI zeigen ihre Wirkung jederzeit.

Ich habe mit der Kur (30 Tage lang jeweils 2 Kapseln vorm Schlafengehen) erst nach meiner Anreise begonnen. Aber fangt am besten schon zwei Wochen vor eurem Abflug damit an. Dann bereitet ihr euren Darm langsam vor und habt gute Chancen, den Bali Belly sicher zu umgehen.

Auf „Indojunkie“ findet ihr einen ganzen Artikel zum Bali-Bauch. Ihr findet ihn hier.

Nicht allein mein Magen-Darm-Trakt musste sich in den ersten Tagen an die neue Umgebung gewöhnen. Auch meine Haut machte anfänglich Faxen.

All die Veränderungen HAUTen mich um

Ich bekam einige Pickelchen, ein paar Irritationen und generell einen unreineren Teint.

Aus Deutschland hatte ich mit keine Pflegeprodukte mitgebracht. Warum auch, gibt es hier auf Bali doch tolle Mittelchen, die absolut vegan und organic sind und bei uns überhaupt nicht erhältlich sind.

Also machte ich mich auf den Weg in ein lokales Spa und kaufte mir einen Cleanser sowie ein Öl. Das ist jetzt zwei Wochen her.

Seither benutze ich beides täglich. Immer abends, wenn ich vom Yoga nach Hause komme und mich abgeschminkt habe.

Der Reinigungsschaum besteht aus den Extrakten von Provence-Rose, Zitrus und Betelpfeffer und entfernt alle Verschmutzungen. Das Öl sorgt anschließend für die nötige Feuchtigkeit, bringt den Teint zum Strahlen und legt sich wie ein leichter Schutz über die Haut.

Das „Paradise“-Öl von Love Pure kostet etwa 12 Euro.

Ich habe mich gleich beim ersten Auftragen in den Duft von Zimt und Grapefruit verliebt und bin von dem Effekt begeistert.

Nach wenigen Tagen gingen die Pickelchen wieder zurück und ich bekam stattdessen einen gesunden Glow.

Mein Tipp lautet daher: Packt euren Kulturbeutel bloß nicht zu voll, sondern spart euch das Gewicht im Koffer. Geht auf Bali lieber in einen Beauty-Shop oder Spa (in Canggu lieben alle Amo und Bali Buddha) und lasst euch von Einheimischen beraten.

Da wir gerade bei meinem Kosmetiktäschchen sind: Hier auf Bali habe ich mich echt auf das Nötigste reduziert. Ich trage allerhöchstens etwas Foundation, einen Hauch Mascara und meinen geliebten Brow Pen von Twinkle. Mehr brauche ich hier nicht.

Girls just wanna have sun(cream)

Außer natürlich – wichtig, wichtig – Sonnencreme.

Die habe ich – anders als Cleanser und Co. – aus Deutschland mitgebracht. Denn tatsächlich bekommt man hier vieles günstiger, aber Sonnencreme nicht.

Falls ihr also nach Bali reisen wollt, bringt euch diese lieber mit. Mein Favorit ist seit zwei Jahren die „Photoaging Control“ von Eucerin.

Ich trage sie jeden Morgen unter meine Foundation auf. So spare ich mir gleichzeitig auch die Tagescreme. Denn wusstet ihr, dass Sonnenmilch die wohl beste Anti-Aging-Pflege ist?! (Danach kommt sie natürlich auch auf Arme, Beine und Dekolleté!)

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