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Aus 16 mach 32 – plötzlich vertrage ich viel mehr Lebensmittel

Leute, ich flippe aus. Also wirklich. So richtig. Vor Freude.

Am Dienstag stand ich sogar weinend auf der Straße. Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich die Praxis meiner Kinesiologin verließ. Denn: Ich scheine langsam zu heilen. Endlich ist ein Lichtblick in Sicht.

Beginnen wir von vorne…

Doch bevor ich vor Glück jetzt drauflos plaudere und meine Worte sich eventuell überschlagen, einmal alles der Reihe nach:

Seit Februar ernähre ich mich aufgrund einer diagnostizierten Histaminintoleranz sehr monoton und eingeschränkt. Bis Ende Mai landeten ausschließlich acht Lebensmittel auf meinem Teller. Meist gingen sogar nur pure Kartoffeln – ohne Öl, ohne Gewürze, ohne gar nichts.

Am 21. Mai packte ich dann meinen “Picknick-Korb” zusammen und ging damit zu meiner Kinesiologin. Ich ließ alles mögliche an mir testen. Von Möhren über Haferflocken – es war einiges dabei. Schließlich durfte ich Wassermelone, Kürbiskerne, einen Tee, Paprika aus dem Ofen und vier weitere Nahrungsmittel auf meine Positivliste setzen. Ich landete insgesamt also bei 16.

Ich lasse weitere Lebensmittel an mir testen

Vorgestern war wieder so ein Tag. Ich bereitete mich den ganzen Vormittag auf einen weiteren Termin vor und packte wieder einmal alles ein, was mir in unserer Küche in die Quere kam beziehungsweise was ich am Vorabend extra eingekauft hatte.

Ich wollte wissen: Gehen Kichererbsen? Was war mit meinem geliebten Soja-Protein-Joghurt von Alpro? Und reagierte ich nach wie vor auf Walnüsse?

Bei den Kichererbsen blockierte mein Arm komplett. Die gingen – bzw. gehen – also gar nicht.

(Ein kleiner Exkurs in die Kinesiologie: Die behandelnden Heilpraktiker wenden einen manuellen Muskeltest an, um Diagnosen zu erstellen. Ihrer Meinung nach liefert die Muskelspannung eine Rückmeldung über den funktionellen Zustand des Körpers. Siehe Wikipedia.

Wenn ich die Praxis also betrete, lege ich mich auf eine Liege und strecke den Arm nach oben aus. Meine Kinesiologin legt dann das zu testende Lebensmittel neben mich, drückt gegen meinen Arm und schaut, was passiert. Also jetzt mal so ganz easy erklärt.)

Ich packte all meine weiteren Tupper und Gläschen aus und ließ Frau Lustig machen.

Und jetzt kommt es. Haltet euch fest!! Auf 16 Lebensmittel reagierte ich NICHT! 16! Ich mein, OMG, das sind mit einem Mal 200% mehr als bisher.

Auf meiner Liste stehen deswegen neu: Cashews, Walnüsse, Linsen, Sojabohnen, Popcorn von Mission More, der geile Soja-Joghurt, veganes Dönerfleisch von Like Meat und viiiieles mehr.

tein-Soja-Quark von Alpro mit Erdnussmus, sweet and salty Popcorn und Cashews – für mich geht gerade nichts über diese Kombination, die – I know – ziemlich pervers ist. Hahaha.

Ist das jetzt noch eine Histaminintoleranz?

Zum Schluss blieb nur noch die Frage: Ist das jetzt überhaupt noch eine Histaminintoleranz? Schließlich dürften Cashews und auch Soja eigentlich gar nicht gehen.

Die Antwort: Jein. Ja, mein Darm hat ein viel zu saures Milieu und ich vertrage viele Lebensmittel – vor allem histaminreiche – nicht. Aber auch nein, eine “typische” HIT habe ich irgendwie auch nicht.

Mittlerweile ist mir aber auch egal, was genau ich nun habe. Für mich zählt nur: Ich heile! Und ich kann endlich wieder meinen veganen Protein-Quark mit Cashews, Peanut Butter und Popcorn essen. #seriouscravings 😂😂

PS: Eine Liste an histaminarmen Lebensmitteln habe ich hier für euch zusammengestellt.

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