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Ich schlage gerade einen neuen Fitness-Journey ein

Okay, ich bin voll von meinem Fitness-Journey abgekommen.

Das wurde mir gestern Abend schlagartig bewusst, als ich überlegte, wie oft ich in den letzten vier Wochen im Gym gewesen bin. Gut, das letzte Mal war ich am Freitag dort. Es ist nicht so, als würde ich gar nicht gehen. Aber im vergangenen Monat war ich sicherlich nur so fünf Mal da.

Das Fitnessstudio war mein zweites Zuhause

Fünf Mal. Das war im letzten Sommer noch mein Pensum für die ganze Woche! Unter drei Einheiten ging da nichts. Fast täglich trainierte ich im Fitnessstudio.

Und wenn ich einmal nicht an den Gewichten sondern zuhause war, dann guckte ich mir auf YouTube und Instagram an, wie man noch besser “seinen Pomuskel trifft”, welche “10 Gym-Hacks” es gab und wie meine Vorbilder ihre Körper trainierten.

Meine größte Inspiration war dabei immer Hanna Öberg. Ich mein, guckt euch mal diese Muskeln an! Wooooow!

Das ganze Jahr 2018 setzte ich also ihre Tipps und Tricks um. Ihre Bootygains waren meine #fitinspo. Ihr Bizeps meine #sweatmotivation. 🍑💪

Ich bin ich. Und nicht Hanna oder eine andere Fitness-Influencerin

Heute stehe ich hier – definitiv mit mehr Muskeln als noch vor einem Jahr. Doch ich sehe nicht aus wie Hanna Öberg. Mein Bizeps tut es nicht. Mein Bauch auch nicht. Und mein Po schon gar nicht!

Heißt das, ich habe versagt? Bin ich von meinem Fitness-Journey abgekommen?

NEIN!

Nein, ich habe bestimmt nicht versagt. Ich habe einfach nur eine andere Richtung eingeschlagen. Mein Weg ist nun ein etwas anderer. Er verzweigt sich jetzt stärker mit einem anderen. Und dieser führt mich nun immer mehr zum Yoga.

Mein Fitness-Journey führte mich zum Yoga

Ich mag in der Woche vielleicht seltener an der Squat-Stange stehen, aber dafür stehe ich umso häufiger auf meiner geliebten Yogamatte oder aber auf dem Megaformer bei BodyMethod. Und wisst ihr was: Es fühlt sich gut an!

Ich habe das Gefühl, dass ich momentan genau hier sein sollte. Dass ich langsame Bewegungen viel mehr benötige, als schwere Gewichte zu wuppen. Mein Körper genießt es richtig, dass nun andere Muskeln angesprochen werden. Er liebt das Stretching, er liebt die Ruhe, er liebt die Balance.

Endlich gehe ich meinen ganz eigenen Weg

Plötzlich blicke ich auch ganz anders auf ihn. Ich eifere nicht mehr anderen hinterher und versuche mich am Bootybuilding à la Hanna. Das bin ich nicht. Mein Po ist okay so wie er ist. Ich bin eher die Tänzerin mit schlanken Beinen. Schließlich habe ich schon mit vier Jahren begonnen, Ballett zu tanzen. Das ist einfach nicht rausgewachsen. Ich hatte es zwischenzeitlich nur vergessen.

Ich habe meinen Fitness-Journey also nicht verlassen, sondern teilweise sogar auf den ursprünglichen zurückgefunden. Ich habe meine große Leidenschaft wieder entdeckt schreite meinen Weg nun in grazilen Bewegungen mit eingebauten Drehungen entlang.

Deswegen werdet ihr mich in Zukunft vielleicht weniger im Gym sehen, aber ich nehme euch gerne mit auf meine Matte. Ich sehe euch dort!

xx, Tabea 💕

PS: Was mir Yoga bisher brachte, lest ihr übrigens hier.

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