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Veganes + histaminarmes Rezept: Fenchel-Pastinaken-Suppe

Nachdem ich kürzlich meine Positivliste geschrieben habe und dafür viiiiiel recherchierte, stieß ich auf ein paar Gemüsesorten, die besonders gut für den Darm und bei einer Histaminintoleranz sein sollen.

Dabei fielen mir vor allem Fenchel und Pastinake auf – zwei Veggies, die man eher selten kauft. Viel öfter landen im typischen Einkaufswagen ja sowas wie Salatgurken, Tomaten (Achtung, Histamine!) und Paprika.

Daran wollte ich direkt etwas ändern! In meinem nächsten Supermarkt besorgte ich sofort zwei Knollen Fenchel und ein paar Pastinaken und griff außerdem noch zu Möhren und frischer Petersilie.

Die zwei letzten Zutaten wollte ich einfach für den Geschmack haben und weil ich Karotten tatsächlich liebe (am Besten zum Dippen in Erdnussbutter 😋😅).

Fenchel + Pastinake – die vergessenen Superfoods

Den Fenchel kaufte ich allerdings, weil ich gelesen hatte, dass er ein natürliches Antihistaminikum ist und dabei helfen kann, den Histaminspiegel zu senken. Darüber hinaus ist die Knolle aber auch für Menschen ohne Intoleranzen ein Segen. Sie gilt sogar als Heilpflanze und wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel, die Verdauung und das Immunsystem aus.

Was ich bisher nicht wusste: Fenchel ist voll von ätherischen Ölen, die schon die alten Römer nutzten, um gesund zu werden. Die spinnen in diesem Fall nämlich nicht, die Römer. 😉

Auch Pastinaken sind bei uns heutzutage nicht so “in”. Und ganz ehrlich? Ich kann es nicht verstehen! Ich finde sie extrem lecker und liebe ihre Konsistenz, wenn sie frisch aus dem Backofen kommen. Yuuuuummy!
Seitdem ich jedoch weiß, dass sie auch noch ein fantastisches Präbiotikum sind, schätze ich sie auch für ihre Wirkung und Nährstoffe. Pastinaken sind nämlich voll von Inulin (wie auch Chicorée, Artischocke und Schwarzwurzel), einem Ballaststoff, von dem sich unsere Darmbakterien wundervoll nähren können.

Erst die Zwiebeln, dann der Ingwer und schließlich die Möhren, Pastinakenstücke und der Fenchel: Alles landet zusammen in einem Topf und darf hier in Ruhe köcheln.

Easy peasy recipe!

Aber jetzt genug von all der Pflanzenlehre. Es geht ja auch darum, dass uns das Essen schmeckt. Und ich sage euch: Das fertige Süppchen ist ein Traum!

Nach meinem Einkauf habe ich mich nämlich daran gemacht, das Gemüse zu waschen, zu schälen, schließlich in einen Topf zu schmeißen und ein Rezept zu entwickeln, das einfacher nicht sein könnte. Ich hasse es nämlich, wenn auf dem Herd vier Töpfe stehen, ich über alle den Überblick behalten muss und eigentlich acht Arme bräuchte, um die Löffel, Wender und Zangen zu halten.

Die Vorteile der Suppe im Überblick

Deswegen präsentiere ich euch hier: die einfach zubereitete Pastinaken-Fenchel-Suppe, die:
– vegan ist
– histaminarm ist
– für eine gesunde Darmflora sorgt
– jeder zu Hause kochen kann
– ohne Fett und Sahne auskommt.

Die Suppe sättigt übrigens sehr gut und ist relativ dickflüssig. Eine Schale davon reicht und man ist satt für die nächsten Tage 😄

Und jetzt: Bon Appetit! Ich bin schon ganz gespannt auf eure Ergebnisse, die ihr auf Instagram gerne mit @totally_tabea taggen könnt. Egal, wie und wo: Eure Fotos und euer Feedback ist mir einiges wert!

Ich drücke euch! xx, T 💕

Fenchel-Pastinaken-Suppe
Vorbereitungszeit
10 Min.
Zubereitungszeit
40 Min.
Arbeitszeit
50 Min.
 

Vegan, histaminarm, low fat und einfach extrem lecker: diese Fenchel-Pastinaken-Suppe ist ein wahres Supermeal

Gericht: Hauptspeise, Suppe, vorspeise
Portionen: 4
Zutaten
  • 5 St Möhren ca. 450 g
  • 1 Knolle Fenchel ca. 280 g
  • 3 St Pastinake ca. 250 g
  • 1 St Zwiebel
  • 1 St Ingwer etwa 2 cm
  • 1 Schuss Rapsöl
  • 500 ml Wasser
  • Salz & Pfeffer
  • gefriergetrocknete Petersilie aus dem Glas
  • 1 Bund frische Petersilie
Anleitungen
  1. Wascht, schält und schneidet das Gemüse. (Pastinake, Fenchel und Karotten können auf einem Haufen landen. Die klein gehackte Zwiebel und der Ingwer sollten jedoch jeweils getrennt voneinander auf dem Schneidebrettchen bleiben.)

  2. Erwärmt einen Schuss Öl bei mittlerer Hitze in eurem großen Suppentopf.

  3. Gebt die Zwiebeln zum Anbraten in den Topf und lasst sie erst glasig und anschließend goldgelb werden.

  4. Fügt nun auch den Ingwer hinzu und lasst diesen für etwa eine Minute mit anbraten.

  5. Gebt nun auch das restliche Gemüse in den Topf und lasst alles für etwa fünf Minuten zusammen anbraten.

  6. Gießt den Topf nun mit dem Wasser auf und würzt die Suppe mit etwas Salz und Pfeffer. Stellt den Herd auf eine kleinere Stufe, setzt den Deckel auf den Topf und lasst alles für ca. 30 Minuten köcheln.

  7. Wenn das Gemüse weich ist, nehmt den Topf vom Herd und püriert einmal alles gut durch. Schmeckt die Suppe ab und gebt – falls nötig – noch etwas Salz und Pfeffer (oder aber euer Lieblingsgewürz) hinzu. In jedem Fall kommt nun aber etwas der getrockneten Petersilie in die Suppe, die gut untergerührt wird.

  8. Setzt den Deckel wieder auf den Topf, stellt ihn zurück auf seine Herdplatte und lasst die Suppe nochmals für fünf Minuten bei schwacher Hitze köcheln. 

  9. Füllt die Suppe in eine Schale, garniert sie mit der frischen Petersilie und lasst es euch schmecken.

    Tipp: Wer noch etwas “Crunch” benötigt, kann die Suppe gerne mit Kürbiskernen servieren.

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