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Mit dieser Positivliste verbanne ich das „böse“ Histamin aus meinem Kühlschrank

In meinem letzten Blogeintrag habe ich euch ja davon erzählt, wie mich meine Heilpraktikerin vor etwa sechs Wochen über meine Histaminintoleranz aufklärte. Mit einem Bluttest hatten wir herausgefunden, auf welche Lebensmittel ich reagiere und dass Histamin hier eine große Rolle spielt.

Ich ging völlig euphorisch aus dem Termin heraus und wollte direkt einkaufen. Ich wollte meinen Kühlschrank schnellstmöglich auf den neuesten Stand bringen. Bevor ich eine Darmsanierung begann, wollte ich auch ihn sanieren. Alle “Histaminkiller” sollten raus, dafür all leckeren, histaminarmen Lebensmittel rein. Schließlich heißt es ja, dass man lediglich durch eine Eliminierungsdiät seinen Histaminspiegel natürlich in den Griff bekommen – vor allem aber senken – kann.

Auf geht’s! Aber wie geht’s überhaupt?

Ich fuhr also in meinen liebsten Supermarkt, schnappte mir einen Einkaufswagen und zog los. Wie gewohnt schlenderte ich als erstes durch die Gemüseabteilung. “Okay, wie war das jetzt nochmal?”, zögerte ich, als meine Hand in Richtung Gurken griff. “Sind die jetzt gut für mich oder pures Gift? Und wie war das nochmal mit Auberginen?” Die landeten sonst ja auch immer in meinem Wagen.

Nach nur wenigen Minuten hatte mich eine erste Welle der Überforderung gepackt. Ich war völlig verunsichert, welche Lebensmittel ich jetzt überhaupt noch essen “durfte”. Ich schwamm in einem Meer aus Fragen und drohte langsam unterzugehen. Überall sah ich nur noch Histamine. Avocado? Voll davon! Auberginen? Gehen auch gar nicht!

Ziemlich ernüchtert beendete ich meinen ersten Einkauf. Ich hatte das Gefühl, jetzt gar nichts mehr außer Möhren essen zu können.
Mein Kühlschrank zuhause füllte sich nur mäßig.

Leider blieb er auch in den folgenden Wochen relativ leer. Auch wenn ich ein paar neuen Lebensmittel für mich entdeckte, ging ich in meinem Kopf immer und immer wieder durch, was ich jetzt alles meiden musste, sobald ich den Supermarkt betrat. Glücklich stimmte mich das nicht. Und satt leider auch nicht.

Das Positive sehen statt am Negativen zu verzweifeln!

Anstatt jedoch weiterhin Trübsal zu blasen und auf einer Möhre herumzukauen, beschloss ich vor wenigen Tagen, mir eine Positivliste zu schreiben. Ich nahm mir ein leeres Blatt und Stifte, das Buch “Histaminintoleranz – Wenn Essen krank macht” vom Trias Verlag und mein MacBook zur Hand und recherchierte fleißig los.

Unten rechts werden die Worte “MCT-Öl – steigert DAO-Produktion” von der Tulpe überdeckt. *Werbung: MCT Öl gibt es zum Beispiel von Dayo Coco. Das nehme ich immer und rühre es morgens in meinen Mandeljoghurt.

Was ist histaminarm? Welche Nahrung ist ein natürliches Präbiotikum? Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin B6 und C? (Bei einem Mangel dieser Vitamine kommt es häufiger zu erhöhten Histaminwerten.)

Ich schrieb und schrieb und schrieb, bis ich sie schließlich in meinen Händen hielt: meine ultimative Einkaufsliste, die nicht nur alles histaminarme vereint, sondern gleichzeitig auch noch vegan ist und meine Knoblauch- sowie Haferunverträglichkeit ausschließt.

Damit auch ihr Lieben etwas von all meinen Mühen habt, teile ich diese Liste hier gerne mit euch. Ihr könnt euch das Bild einfach abspeichern und ausdrucken oder auf euerm Handy als Screenshot haben.

Die Liste ist übrigens was Kohlenhydrate angeht, längst nicht komplett. Ihr könnt natürlich auch noch Nudeln, Reis und volle Dinkelkörner essen. Ich habe mich bei der Aufzählung jedoch auf Quinoaflocken und Hirse beschränkt. Das sind gerade meine absolute Favoriten im Frühstück. (Geil sind übrigens auch Reisflocken. Die müsst ihr echt mal probieren 😍😍.)

Achja, und mein Proteinpulver habe ich nicht aufgeschrieben, das ich mir regelmäßig in Mandelmilch rühre. Hier nehme ich immer veganes Reisprotein (momentan von Purya!)

Macht euch eure eigene Liste aka Hoffnung

Ich würde euch eh empfehlen, eure ganz eigene Liste zu schreiben. Also so richtig mit Filzstift und Kuli und Co. Es tut einfach so gut, wenn man selber sieht, wie sich langsam ein weißes Blatt füllt und man doch viel mehr essen darf, als man bisher dachte. Das stärkt einen nochmal enorm und baut richtig auf 😊

Falls ihr noch Fragen oder Anmerkungen zu meiner Liste habt, zögert nicht, mir zu schreiben. Ich freue mich über euer Feedback via Instagram. Like totally! 💕

Ich drücke euch,
xx Tabea

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