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How to selflove – 6 Tipps, wie man lernt, sich selbst zu lieben

Beginnen wir mit einem Test: Schreibt drei Dinge auf, die ihr an euch nicht leiden könnt.

Gut.

Jetzt zählt drei Dinge auf, die ihr an euch besonders liebt.
Fertig? Wunderbar.

Dann geht es nun so weiter: Streicht den ersten Part. Der interessiert nicht. Sollte er eigentlich nie.

Aber ist es euch auch gerade schwerer gefallen, das vermeintlich Negative an euch aufzulisten? Mir geht es auf jeden Fall immer so. Und vielen anderen auch. Wir können ganz toll an uns selber herumkritisieren. Uns Komplimente machen, ist wiederum eine ganz andere Nummer.

Auch wenn ich das Schlimmste – meine Magersucht – überstanden habe, plagen mich bis heute Selbstzweifel. Ich könnte jetzt schneller drei Dinge nennen, die mich an mir stören, als ihr Selbstliebe sagen könntet.
Aber genau das solltet ihr tun. Und ich würde einsteigen. Denn sich selber zu lieben ist ja wohl das A und O. Nur halt nicht so einfach.

Meine Tipps für mehr Selbstliebe

Im Laufe der letzten Jahre habe ich zwar noch nicht gelernt, meine selbstkritische Seite ruhig zu stellen. Aber ich habe es geschafft, die Liebe in und zu mir zu fördern. Ich fühle mich wohl mit mir. Ich fühle mich gut in meiner eigenen Haut. Dabei haben mir sechs Tricks besonders geholfen:

  1. Niemals zu enge Kleidung! Ich habe wirklich alles aus meinem Kleiderschrank verbannt, was irgendwie zwickt und kneift. Denn nein, ich will nicht das Gefühl haben, dass auch nur ein Gramm an mir “im Weg” ist. Alles gehört dahin, wo es sitzt. Und wenn meine Jeans da nicht mitziehen möchte, muss sie eben gehen!
  2. Gesund genießen! Durch gesundes Essen fühle ich mich deutlich besser. Vor allem ohne all den Zucker bin ich viel vitaler und weniger müde. Wenn ich trotzdem mal etwas Süßes brauche, snacke ich Datteln oder Obst. Meine Haut dankt es mir übrigens auch. Pickel habe ich nur noch selten. Und das ist ja noch so ein Faktor, der zum Wohlfühlen beiträgt.
  3. Blähbauch adé! Niemand lernt sich selbst zu lieben, wenn Gase in ihm unangenehm drücken. Zumindest fühle ich mich immer schlecht, wenn da mal wieder ein Pups quer sitzt. Es tut nicht nur weh und macht mich total unentspannt, sondern gibt mir auch noch ein schlechtes Körpergefühl. Ich weiß mittlerweile, dass ich einfach keinen Kohl vertrage. Aber da muss jeder selber in sich hinein hören, was er gut verdauen kann und was eben nicht. Oft sind das: Weißmehl, Hülsenfrüchte, Rohkost und – wieder einmal – Zucker.
  4. Bewusstes bewegen! Ich will hier jetzt nicht wie eine Studie klingen. Aber es wurde ja wirklich nachgewiesen, dass Sport Glückshormone freisetzt und auf Gefühle wie Minderwertigkeit gegenteilig wirkt. Komplexe können also ziemlich einfach “wegtrainiert” werden. Ich persönlich halte mich vor allem an “bewusste Bewegungen”. Ich höre beim Sport also immer auf meinen Körper und spüre viel in ihn hinein. So lerne ich, ihn zu verstehen. Und Verständnis braucht man doch in jeder Liebesbeziehung, oder?!
  5. Unfollow! Das klingt jetzt hart, ist aber mein absolutes Heilmittel: die Freundesliste aufräumen. So wie ich die zwickende Hose aussortiere, trenne ich mich hin und wieder auch von einigen Menschen, wenn sie ständig kneifen und sticheln. Ich brauche niemanden, der mir sagt, dass ich ja schon einmal besser aussah oder mich fragt, ob ich nicht lieber mehr Make-up auftragen wolle. Ich möchte mich nur noch mit Menschen umgeben, die mir gut tun. Die mich inspirieren. Die mich so lieben, wie sie sich lieben. 
  6. Me Time! Wir kehren zum Anfang zurück und zählen wieder die drei Dinge auf, die wir an uns lieben. Denn genau das mache ich tatsächlich ab und zu. Ich brauche manchmal so fünf Minuten für mich, in denen ich mir selber auf die Schulter klopfe und mir ein paar Komplimente mache. Dann erzähle ich mir, was ich eigentlich für eine geile Sau bin und wie stolz ich auf mich bin. Wir dürfen das!

Schaut selber einmal, was ihr für euren Wohlfühlfaktor braucht. Vielleicht tun euch ja noch ganz andere Dinge gut. Meine Tricks sollen lediglich der Inspiration dienen. Und wenn ihr sie dann entdeckt habt, integriert sie in euren Alltag. Dann wird das sicherlich etwas mit dieser Selbstliebe.

Ich habe euch in jedem Fall jetzt schon lieb. Like totally!
xx, Tabea

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